Am 28.06.2024 fand in der Stadt Dortmund eine Veranstaltung statt, die von einer Gruppe von Studenten aus verschiedenen Ländern mit Unterstützung von KOMM-AN NRW organisiert wurde. Ziel dieses Treffens war es, die Absolventen des Abiturs zu ehren und ihren Erfolg zu feiern. Die Hauptidee dieser Versammlung bestand darin, den Studierenden bei der Auswahl des geeignetsten Studiengangs zu helfen. Dazu wurden mehrere Studenten aus verschiedenen Fachbereichen eingeladen, darunter auch Mitglieder der Gesellschaft, um Präsentationen über verschiedene beliebte Fachbereiche unserer kurdischen Gemeinschaft zu halten.
Da wir sicher sind, dass jedes Kind ein Künstler ist, freuen wir uns, den lieben Kindern einen Kunst-Workshop anzubieten (Zeichnen, Ausmalen und viel Spaß mit der Künstlerin Sanaa). Am 30. August fand ein Malworkshop für Kinder und Mütter statt, dessen Ziel es war, dass die Kinder ihre Träume durch Zeichnungen und Farben ausdrücken. An dem Workshop nahmen etwa 20 Teilnehmer teil, unterstützt von KOMM-AN NRW.
Psychische Traumata sind tiefgreifende Wunden in der Seele, die nach dem Erleben von erschütternden Ereignissen entstehen, welche die menschliche Belastbarkeit übersteigen. In Zeiten von Konflikten und Krisen sind Frauen oft besonders betroffen, da sie mit extremen Herausforderungen wie Vertreibung, dem Verlust geliebter Menschen, körperlicher und sexueller Gewalt sowie dem Verlust von Sicherheit und Stabilität konfrontiert werden.
Diese Traumata hinterlassen Spuren in der Psyche, die sich in Form von Störungen wie Posttraumatischer Belastungsstörung, chronischer Angst, Depressionen und einem geschädigten Selbstbild zeigen. Die Erinnerung wird zu einem Schlachtfeld zwischen schmerzhaftem Vergessen und ungewolltem Erinnern, sodass Frauen oft zwischen einer quälenden Vergangenheit und einer unsicheren, beängstigenden Zukunft gefangen sind.
Konflikte wirken sich auch auf die sozialen Rollen von Frauen aus, da sie häufig mit zusätzlichen Verantwortungen bei gleichzeitigem Mangel an Ressourcen konfrontiert werden. Dies verstärkt die psychische und körperliche Belastung. Dennoch tragen Frauen oft eine bemerkenswerte Fähigkeit zur Anpassung und Resilienz in sich. Doch die Narben solcher Traumata benötigen viel Zeit, sowie psychische und gesellschaftliche Unterstützung, um zu heilen.
Abschließend lässt sich sagen, dass das Leid von Frauen in Konflikten nicht nur eine persönliche Tragödie ist, sondern ein humanitäres Anliegen, das besondere Aufmerksamkeit erfordert. Die Heilung ihrer Wunden ist eine grundlegende Voraussetzung für nachhaltigen Frieden und ausgewogene Gesellschaften
Ein Treffen zwischen zwei Generationen syrischer Migrantenfamilien – Großeltern und Enkel – bot eine wertvolle Gelegenheit zum Austausch von Wissen und Erfahrungen. Die Großeltern brachten Erinnerungen an die Vergangenheit und die Kultur der Heimat mit, während die Enkel ihre Perspektiven und Erfahrungen aus dem Ausland teilten. So entstand ein Raum, der die Verbindung stärkte und Werte sowie Traditionen zwischen den Generationen weitergab.